Fekter: Online-Durchsuchung gegen Amokläufe

"...Innenministerin Fekter und Justizministerin Bandion-Ortner bekräftigten am Donnerstag bei der ÖJK-Frühjahrstagung die Absicht, die Online-Durchsuchung einzuführen. Bandion-Ortner will sie auf "sehr schwerwiegende Delikte" wie etwa Terrorismus oder organisierte Kriminalität beschränkt haben, Fekter will etwas darüber hinaus gehen - und plädierte insgesamt dafür, für die Polizei nötige Methoden - wie auch die Vorratsdatenspeicherung - "raschest" zuzulassen..."

» http://futurezone.orf.at/stories/1603528/

Anmerkung:
Interessant finde ich die Kommentare von 'hellraiser99' und die darauffolgende Antwort von 'übrigens':

hellraiser99:
"ich bin ja nur ein IT-Mitarbeiter im sicherheits- und datenbankbereich mit 15 jahren berufserfahrung, deshalb also im gegensatz zu unseren ministern und anderen regierungsangestellten dumm. deshalb kann ich mir jetzt beim besten willen nicht vorstellen, wie man auf diese art amokläufe verhindern will. könnte mir das jemand kompetenter bitte erklären!"

übrigens:
"ganz einfach unter der Annahme, daß Amokläufe zuvor in Chats oder Mails angekündigt werden, braucht man nur ALLE Chats und ALLE Mails ALLER Internetteilnehmer inhaltlich zu analysieren und schon kann man einen Hinweis erhalten. Die inhaltliche Analyse widerspricht zwar klar den Prinzipien der Voratsdatenspeicherung (die ja "nur" Verbindungsdaten und keine Inhalte speichern soll), aber es zeigt sehr schön, wie gedacht wird: ausnahmslos jede elektronische Kommunikation soll inhaltlich analysiert und überwacht werden."